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2007 bleibt der Oberbürgermeister bei seinen
Schwerpunkten Familienpolitik und Aufwertung der Innenstadt.
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Krefeld. „Eines der
zentralen Handlungsfelder bleibt 2007 das Thema
Familienfreundlichkeit“, betonte Oberbürgermeister Gregor
Kathstede gestern in einem Pressegespräch. Und führte dazu eine Reihe
von Beispielen an. Zum Beispiel die Bürgerstiftung, die erst gestern
eine Spende von den Krefelder Schornsteinfegern erhielt. |
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Doch neben Bildung und Ausbildung gehe es auch darum,
Ganztagsangebote und Betriebskindergärten einzuführen. Letzteres
will er auch für die Stadtverwaltung prüfen. In Arbeit seien derzeit
sowohl ein Familien- als auch ein Bildungsführer für die Stadt.
Beide Hefte sollen um Ostern herum vorliegen.
Ein besonderer Schwerpunkt werde in diesem Jahr auf
dem Thema „Wohnen in der City“ liegen, mit dem sich die
„Entwicklungsgruppe Innenstadt“ beschäftigen werde. „Ich bin davon
überzeugt, dass wir Menschen ein Angebot machen müssen, wo sie mit
Kindern leben können. Der grüne Göldenbachsplatz wäre eine solche
Möglichkeit. Von daher bin ich mit dem Kompromiss nicht zufrieden“,
so Kathstede.
Für Januar erwartet Kathstede den Vollzug der
Stadtwerke-Fusion mit Neuss. Danach müsse man die Gespräche über
eine gemeinsame Sparkasse intensivieren. Das neue Modell der
Wirtschaftsförderung mit Gerold Stahr und Eckart Preen hält
Kathstede für gut. Preen hat unterschrieben, kommt im Juli. „Dass
seine Person hier schon vor dem Antritt diskreditiert wurde, dass
mir von der SPD bereits vorab gesagt wurde, ,egal welches Modell Du
vorschlägst, wir sind dagegen’, zeigt, dass man dem neuen Modell gar
keine Chance geben will“, bedauert der Oberbürgermeister. Dabei
zeige der Verkauf von Hansa-Centrum, Behnisch-Haus und
Schwanenmarkt, dass Investoren durchaus wieder Interesse an Krefeld
haben. Derzeit sei man mit drei Interessenten für Gewerbeflächen im
Gespräch. Von daher ist Kathstede überzeugt: Krefeld geht wieder auf
die Überholspur.“
09.01.2007
Von Dagmar Groß
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Westdeutsche Zeitung |
20.11.06 |
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17.11.06 |
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14.11.06 |
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Ein Gütesiegel für die Bürgerstiftung
In nur einem halben Jahr sind bereits zahlreiche
Projekte angestoßen worden.
Im Gespräch mit der WZ zieht der Vorstand eine
erste Bilanz.
Ob Leseförderprogramm, Bewerbungstraining für Hauptschüler, Bücher für
Kindergartenkinder oder Betreuung von Jungstudenten für einen Verein,
der noch nicht mal ein halbes Jahr besteht, hat die Bürgerstiftung
Krefeld schon eine Menge Projekte angestoßen. Nächste Woche startet zum
Beispiel ein Bewerbungstraining-Workshop für Hauptschüler, den die
Deutsche Bank anbietet. Zehn Schüler Krefelder Hauptschulen erarbeiten
mit dem Personalchef des Geldinstituts, wie eine Bewerbungsmappe
aussieht, was man beim Vorstellungsgespräch beachten muss . Dazu gibt es
Rollenspiele und Gespräche mit den Bank-Azubis.
Die Stahldorfschule wurde bei der Anschaffung von
Büchern für das internetgestützte Leseförderungsprogramm "Antolin"
unterstützt. Wie in einem Wettbewerb oder Internet-Spiel müssen die
Kinder im Netz Fragen zu den von ihnen gelesenen Büchern beantworten.
Dafür gibt es Punkte.
Unterstützung von der Bürgerstiftung gibt es auch
für ein Projekt der Krefelder Jugendzentren unter dem Titel
"Jugendpressebus". Die jungen Leute bauen ein Internetportal für
Krefelder Jugendliche auf, in das auch Artikel über die Lebenswelt der
Jugendlichen einfließen sollen. Hinzu kommt die Förderung von Sprach-
oder Mathematikwettbewerben, Sprachreisen oder die Betreuung von
Schülern, die bereits per Fernstudium an der Uni Hagen studieren.
An diesen Beispielen wird schnell deutlich, dass
der Schwerpunkt der Krefelder Bürgerstiftung auf der Bildung liegt. "Wir
sind zwar auch offen für andere Themen, aber das ist zumindest zunächst
unser Schwerpunkt. Und den wollen wir in Abstimmung mit den Schulen noch
ausbauen", sagt Vorstandsmitglied Gero Hattstein. Was die Bürgerstiftung
nicht will, ist Konkurrenz zu anderen Förderern oder Ersatz für
Aufgaben, die die Stadt erfüllen muss. Geschäftsführerin Carola Puvogel:
"Unser Ziel ist die Vernetzung von Angeboten und Fördermöglichkeiten,
nicht die Konkurrenz. Wir haben bereits entsprechende Gespräche mit
Einrichtungen wie Lions oder Rotary geführt."
Mit konkreten Projekten neue Stifter gewinnen
"Ganz nebenbei" haben die Ehrenamtler zusammen
mit der Geschäftsführerin auch schon ein Büro und eine Website
eingerichtet, ein Logo und Briefbögen entworfen und sich mit einem
Experten über das Thema Spenden einwerben ausgetauscht.
"In einem Workshop mit Burkhard Küstermann von
der Initiative Bürgerstiftung haben wir gelernt, dass man Stifter und
Sponsoren am ehesten über konkrete Projekte gewinnen kann", sagt Markus
Prehn, Vorsitzender der Bürgerstiftung. Deshalb überlegt der Vorstand,
wie ein originelles, stadtweites und gutes Projekt auf die Beine
gestellt werden kann, will entsprechende Ideen auf jeden Fall mit den
Praktikern der Bildungseinrichtungen abstimmen und dann um finanzielle
Unterstützung werben.
Denn die braucht die noch junge Stiftung. Zwar
hat man zum Start ein Kapital von über 400 000 Euro zur Verfügung. Doch
wie bei Stiftungen üblich, soll der Grundstock ja nicht angegriffen
werden, müssen Zuwendungen aus den Zinsen und Erträgen finanziert
werden. Deshalb sind nicht nur zusätzliche Stifter (ab 5000 Euro)
willkommen, sondern "alle Menschen, die Zeit, Geld, Sachen und Ideen
spenden", sagt Carola Puvogel. Dies kann durchaus auch zweckgebunden
geschehen. "Jeder Euro kommt direkt zu den Kindern und Jugendlichen."
Über erfolgreiche Arbeit und Menschen, die diese Arbeit unterstützen,
will die Stiftung ihr Tun nun noch bekannter machen. "So wird zum
Beispiel das Krefelder Prinzenpaar in der nächsten Session für uns
sammeln", verrät Prehn.
Und Gero Hattstein ergänzt: "Wir gehen mit dem
Geld sehr sorgsam um, prüfen die Anträge genau, haken nach und streichen
nötigenfalls auch zusammen, denn wir haben ja den Stiftern gegenüber
eine Verantwortung."
Stolz
ist der Vorstand auf die wissenschaftliche Begleitung seiner Arbeit. Ein
Student der Hochschule Niederrhein schreibt bei Professor Bieberstein
seine Diplomarbeit über die Stiftung. Und auf die ganz frische Nachricht
von der "Initiative Bürgerstiftungen", dass die Krefelder schon in
diesem Jahr das Gütesiegel der Initiative erhalten, welches
dokumentiert, dass die Arbeit den in einer Selbstverpflichtung
formulierten Qualitätsansprüchen des Dachverbandes genügt.
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29. August 06 |
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29. August 06 |
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24. Juni 06 |
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22. Juni 06 |
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14. Juni 06 |
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Extra Tipp |
11. Juni 06 |
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Fischelner Woche |
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Rheinische Post |
03. Juni
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Westdeutsche Zeitung |
03. Juni
06 |
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So macht Lesen Spaß |
22.05.2006
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Das Leseprojekt
“Antolin” spornt die Schüler der Stahldorfschule an.
Das Leseprojekt “Antolin”, bei dem Schüler Kinderbücher auswählen, die
sie selbstständig lesen um danach Fragen zum Inhalt per Internet
beantworten zu können gibt den Grundschülern einen neuen Ansporn zum
Lesen. Die Kombination von Buch und Internet übt dabei eine hohe
Motivation zum Lesen auf die Schüler aus, denn das Medium Computer und
Internet fasziniert heute schon die Jüngsten. Die Schüler können Punkte
sammeln, indem sie die richtige Antwort auf die bei Antolin hinterlegten
Fragen zum Inhalt der Bücher geben. Dazu hat jeder Stahldorf-Schüler
einen eigenen Zugang zum Antolin - System, den er in bestimmten
Unterrichtsstunden je nach Lesefortschritt nutzen kann. Mehr als 6 000
Bücher und dazu gehörige Quizfragen stehen derzeit im ständig wachsenden
Portal von Antolin zur Verfügung.
Die Schule feierte die Einführung von Antolin mit einer Geschichte von
Paul Maar, die den Schülern von Paula Emmrich, Schauspielerin und
“Sams-Darstellerin” an den Vereinigten städtischen Bühnen Krefeld und
Mönchengladbach vorgelesen wurde. Gefördert wird das Projekt von der
Bürgerstiftung Krefeld, die 1 000 Euro zur Anschaffung von Antolin -
Büchern bereit stellte. Der Leo-Club Krefeld stellte weitere Mittel für
ein Selbstlernzentrum zur Verfügung, in dem auch andere Bücher vorhanden
sind, die den großen Bereich der Wissensthemen altersgerecht für die
Kinder der ersten vier Schuljahre aufbereitet haben. Aus der
katholischen Pfarrbücherei St. Bonifatius können die Stahldorfschüler
dank einer Kooperation zu bestimmten Terminen weitere Bücher ausleihen,
um den Fundus so groß wie möglich zu gestalten. Förderverein und
Schulpflegschaft der Stahldorfschule, die sich ebenfalls für die
Einführung von Antolin stark gemacht haben, stehen hinter der
Schulleitung. Rektor Andreas von Kondratowicz hatte das Antolin Konzept
bei einer Recherche nach geeigneten Maßnahmen zur Leseförderung im
Internet gefunden. Seine Schule mit einem Anteil von rund fünfzig
Prozent Schülern mit Migrationshintergrund ist besonders angewiesen auf
ein gutes Konzept zur Leseförderung.
Ein Bericht des
Presseamtes der Stadt Krefeld |
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Lesespaß mit Punktewertung |
19.Mai 06 |
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An der Stahldorfschule
können die Kinder zu gelesenen Büchern Fragen im Internet beantworten
und dabei Punkte sammeln.

Krefeld.
In der Stahldorfschule an der Vulkanstraße hat gestern mit einer
Kinderbuchlesung mit Bühnen-Schauspielerin Paula Emmrich ein in Krefeld
einzigartiges Leseprojekt begonnen. Die Grundschüler können von nun an
altersgerechte Kinderbücher von einer Liste auswählen, lesen und
anschließend auf der Internetseite "Antolin" Fragen dazu beantworten.
Das Netzangebot wird von
einer Bildungsgemeinschaft fünf großer Schulbuchverlage betrieben und
richtet sich an Schulen in ganz Deutschland. "Mittlerweile umfasst
,Antolin` 10 000 Kinder- und Jugendbücher", sagt Schulleiter Andreas von
Kondratowicz. Zu jedem könnten die Schüler unter eigenem Passwort und
online Fragen beantworten, immer stünden mehrere Lösungsmöglichkeiten
zur Auswahl.
Pro richtiger Antwort gebe
es Punkte, für falsche Punktabzug, und am Schuljahresende erhalte jeder
Schüler eine Urkunde über die Zahl der gelesenen Bücher und die
erlangten Punkte. Von diesem Punktesystem und der Kombination aus
Internet und Buch verspricht sich der Schulleiter einen Lese-Anreiz für
die Grundschüler.
"Wichtig ist, dass
derjenige, der die Fragen richtig beantworten will, das Buch auch
verstanden haben muss", so Kondratowicz. Anhand der Antworten im Netz,
die für die Lehrer einsehbar seien, könnten diese leicht feststellen, ob
ein Schüler geraten oder den Inhalt seines Buches verstanden habe.
Unterstützt wird das
Projekt "Antolin" unter anderem vom Leo Club, so der Schulleiter. Der
übernehme nicht nur die jährlichen Lizenzgebühren in Höhe von 150 Euro,
sondern wolle auch noch ein Selbstlernzentrum in der Schule einrichten.
Darin sollen dann auch
jene Bücher stehen, die Bürgerstiftung Krefeld für die Schule gekauft
hat. Insgesamt 1000 Euro haben die Helfer dafür zur Verfügung gestellt.
"Uns hat das Projekt sofort zugesagt", sagt
Bürgerstiftungsgeschäftsführerin Carola Puvogel. Überzeugend sei
gewesen, dass der Schulleiter vollkommen hinter "Antolin" stehe und dass
es in jeder Klasse einen Internet-Computer gebe. Dadurch bleibe kein
Schüler außen vor.
Eine Kooperation gibt es
auch mit der Schulpflegschaft sowie mit der nahe gelegenen katholischen
Pfarrbücherei St. Bonifatius: Die will ebenfalls Bücher für die
Grundschüler anschaffen und zum Ausleihen im eigenen Haus bereitstellen. |
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Westdeutsche Zeitung |
28. April 06 |
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Stadt-Spiegel |
22. März 2006 |
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Westdeutsche Zeitung |
18.03.06
Von Peter Langer |
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Bürgerstiftung will Begabung fördern
Bis 30.
April läuft Bewerbung für Sprachreisen.
Das Ziel ist groß. Die Bürgerstiftung möchte Jugendliche fördern und hat
dabei nicht nur offenkundige Talente im Auge, sondern möchte durch
gezieltes "Coaching" und Leseprojekte auch Kinder und Jugendliche aus so
genannten "bildungsfernen" Gruppen helfen, mögliche Begabungen zu
nutzen. Am Freitag kam die Stiftung zu ihrer Gründungssitzung zusammen.
"Wir
möchten dem Pisa-Desaster etwas entgegensetzen", erklärte
Oberbürgermeister Gregor Kathstede, der zum Vorsitzenden des
Stiftungsrates gewählt wurde. Zwar könne nicht das ersetzt werden, was
nicht auch an den Schulen gelehrt und gelernt worden sei.
"Es geht
aber darum, die gute Arbeit, die an den Schulen in Krefeld geleistet
wird, durch die gezielte Förderung von attraktiven Projekten zu
unterstützen." Kathstede dankte im besonderen dem Vorstand unter der
Leitung des Vorsitzenden Markus Prehn, der gemeinsam mit
Geschäftsführerin Carola Puvogel bereits hervorragende Arbeit im Vorfeld
geleistet habe.
Vier
Projekte hat die Bürgerstiftung bereits ins Rollen gebracht. Dazu gehört
etwa ein Leseprojekt für Grundschüler, Gesprächsrunden und
Bewerbungstrainings von Hauptschülern mit Ausbildern der Deutschen Bank,
Unterstützung von Teilnehmern des Landes-Mathematikwettbewerbes und
Sprachreisen.
Im
Leseprojekt "Antolin" etwa soll der Stahldorfschule bei der Anschaffung
von Büchern für ein internetgestütztes Leseförderungsprogramm geholfen
werden. "Lesen ist der wichtigste Schlüssel zu weiteren
Bildungserfolgen", erklärte Vorstandsmitglied Gero Hattstein. Insgesamt
200 Schüler sollen von diesem Projekt profitieren und nach Möglichkeit
ihre Leseneigung auch nach dessen Beendigung weiter ausbauen.
Darüber
hinaus sollen zehn Schüler im Sommer bei einer Sprachreise unterstützt
werden. 1000 Euro pro Jugendlichem sollen dazu bereitgestellt werden.
"Wir möchten, dass sich die Interessenten bis zum 30. April über
Internet oder direkten Kontakt bei uns bewerben und uns ihre
Motivationsgründe schildern", erklärte Prehn.
Auch das
diene der Erfolgskontrolle, die sich die Bürgerstiftung auf die Fahnen
geschrieben hat. Denn es gehe nicht nur darum, Gelder für Projekte zu
verteilen, sondern auch darum, zu überprüfen, welchen Erfolg diese
Zuwendungen gehabt haben. Prehn: "Besonders möchten wir keine bereits
bestehende Organisation vor den Kopf stoßen, sondern vernetzend wirken
und in Dialog treten."
Kathstede
erinnerte daran, dass die Idee der Bürgerstiftung nur dann aufgehen
könne, wenn genügend Spenden für die Bürgerstiftung eingehen würden: "Es
sind Spenden für die Kinder von Krefeld, also eine Investition in die
Zukunft der Stadt." Weitere Infos, auch zur Bewerbung für Sprachreisen,
im Internet.
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Rheinische Post |
18. März 2006 |
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Westdeutsche Zeitung |
14.01.06
Von Dagmar Groß |
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Die Krefelder sollen was
Gutes stiften
Die Bürgerstiftung startet mit 415
000 Euro und will sich vor allem für die Bildung stark machen. Jeder
kann sich mit einer Spende beteiligen.
Krefeld. Ab sofort gehört Krefeld zu den etwa 90 Städten in
Deutschland die eine Bürgerstiftung haben. Gestern fiel der Startschuss
mit einem Kapital von 415 000 Euro. Der Schwerpunkt der Aktivitäten soll
im Bildungsbereich liegen. Designierter Vorsitzender ist Bernd Heuer.
Weitere
Vorstandsmitglieder sind die Juristen Markus Prehn und Gero Hattstein
sowie der SWK-Prokurist Christoph Hüls. Die offizielle
Gründungsversammlung wird in Kürze stattfinden, dann wird auch der
designierte Vorstand bestätigt und möglicherweise erweitert werden.
Die Bürgerstiftung möchte sich vor allem im Bildungsbereich engagieren,
allerdings schließt die Satzung ausdrücklich eine Tätigkeit in den
Bereichen aus, die Sache von Stadt oder Land sind bzw. durch
Fördervereine oder andere Institutionen abgedeckt sind.
So wird der Unterhalt von
Schulgebäuden auch weiter Aufgabe der Stadt bleiben. "Wir wollen auf
keinen Fall als Konkurrenz auftreten", betont Hattstein, "sondern in der
Spitze und in den bildungsferneren Schichten die Ausbildung fördern."
Dies könne über die Unterstützung bei der Teilnahme an Wettbewerben
ebenso geschehen, wie durch die Finanzierung von Austauschprogrammen,
Auslandsaufenthalten oder Projekten zur Lese- und Sprachförderung, nennt
er Beispiele. Konkrete Projekte werde man im März der Öffentlichkeit
vorstellen.
Die Stiftung ist aber
nicht auf Bildung beschränkt. Spenden und Stiftungen sind auch in
anderen Bereichen wie Umweltschutz, Jugend- oder Altenhilfe, und im
Kultur- oder Denkmalbereich zweckgebunden möglich. Um in den
Stifterkreis (das so genannte Forum) aufgenommen zu werden, ist eine
Summe von mindestens 5000 Euro nötig. Spenden hingegen werden in jeder
Höhe angenommen (Kontonummer 9977 bei der Sparkasse sowie 9970 bei der
Volksbank).
Zu den Stiftern, die das
Startkapital zusammengetragen haben, gehören die Krefelder Firmen Canon,
Cerestar, Fressnapf/Trinkgut, Siemens, die Sparda- und die Volksbank
sowie die Stadttöchter Sparkasse und SWK. Alle betonen die Wichtigkeit
des Themas Bildung auch für den Wirtschaftsstandort Deutschland.
Dies war für sie
Hauptmotiv, sich zu engagieren. Wichtig ist Vorstand und Stiftern aber
auch die Idee, dass Bürger sich für Bürger bzw. ihre Stadt engagieren.
So ist Bernd Heuer stolz
darauf, dass das Startkapital in Krefeld weit über dem Durchschnitt der
bestehenden Bürgerstiftungen liegt. Und er verweist darauf, dass die
Hochschule Niederrhein bereits signalisiert hat, die Arbeit der
Krefelder Einrichtung mit einem Forschungsprojekt begleiten zu wollen.
Eine Geschäftsstelle wird die Stiftung in den SWK-Räumen an der
Hochstraße einrichten.
Die Initiative zur
Gründung war von Oberbürgermeister Gregor Kathstede ausgegangen. Dem
liegt das Thema Bildung als Oberstudienrat sehr am Herzen, so entstand
während seines Wahlkampfes die Idee: "Der Gedanke war so attraktiv, dass
alle Angesprochenen sofort ihre Unterstützung zugesagt haben." Für ihn
ist die Stiftung ein weiterer Baustein für die Zukunft Krefelds als
attraktive und familienfreundliche Wohnstadt.
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"Bürgerstiftung Krefeld" gegründet |
17.01.2006 |
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Auf Initiative von Oberbürgermeister
Gregor Kathstede wurde eine Bürgerinitiative zur Förderung insbesondere
der Bildung ins Leben gerufen. Das Gründungskapital betrug 415 000 Euro.

Mit breiter Unterstützung aus
Bürgerschaft und Wirtschaft ist in der Samt- und Seidenstadt die
Gründung der “Bürgerstiftung Krefeld” auf Initiative von
Oberbürgermeister Gregor Kathstede gelungen. Rund 415 000 Euro
Gründungskapital stehen bereits zum Start zur Verfügung. Sinn und Zweck
der Bürgerstiftung ist es, verschiedene Bereiche in Krefeld speziell zu
fördern – ein besonderer Schwerpunkt wird dabei der Bildungssektor sein.
“Dies ist ein weiterer Baustein für ein familienfreundliches Krefeld.
Die Stiftung soll eine Einrichtung von und vor allem für die Krefelder
Bürger sein”, betont Oberbürgermeister Kathstede, der die Stiftung an
den neuen Stiftungsvorstand unter Führung von Bernd Heuer übergab.
Namhafte Krefelder Unternehmen haben die Bürgerstiftung mit ins Leben
gerufen. Canon Deutschland, Cerestar, Deutsche Bank, Fressnapf, Siemens,
Sparda- Bank West, Sparkasse Krefeld, Stadtwerke und Volksbank wollen
durch ihre finanzielle Beteiligung die Initiative nachhaltig fördern und
auch in Zukunft weiter begleiten. “Wir wollen uns als Unternehmen bei
der Förderung von Jugendlichen einbringen. Und da war das Vorhaben von
Oberbürgermeister Kathstede für uns ein willkommener Anlass”, erklärte
stellvertretend Thomas Osswald, Marketing-Direktor von Canon
Deutschland.
“Mit unserem Startkapital liegen wir bundesweit deutlich über dem
Durchschnitt”, macht Bernd Heuer deutlich. Er sieht das geplante
Engagement der Stiftung im Bereich Bildung auch als Standortfaktor.
Heuer: “Städte, die auf dem Bildungssektor außergewöhnliche Leistungen
bringen, werden für junge Menschen attraktiver.”
An der Bürgerstiftung kann sich jeder Krefelder beteiligen: Entweder als
“Stifter” und damit als stimmberechtigtes Mitglied in der
Stifterversammlung – dafür ist allerdings ein bestimmter Betrag
notwendig – oder durch eine Spende, die gezielt in Projekte fließen
kann.
Vorschläge für Förderprojekte hat eine Arbeitsgruppe unter Leitung von
Oberbürgermeister Gregor Kathstede bereits ausgearbeitet. Als erstes
Projekt will die Stiftung zehn Krefelder Jugendlichen im Sommer eine
Sprachreise ins Ausland ermöglichen. Angedacht ist weiterhin die
Ausweitung von Schülerpraktika bei Unternehmen in Krefeld und in den
Krefelder Partnerstädten im Ausland, die Unterstützung von Schulklassen
bei der Teilnahme an Wettbewerben, die Förderung der Kooperation
zwischen Schule und Wirtschaft und die Hilfe bei der Gründung von
Schülerfirmen. Im März möchte sich der Vorstand der Bürgerstiftung mit
Räumlichkeiten in der Krefelder Innenstadt, eigenem Logo,
Internet-Adresse und einem kompletten Programm der Öffentlichkeit
vorstellen.
Auf den Bereich Bildung alleine will sich die “Bürgerstiftung Krefeld”
allerdings nicht beschränken. In der Satzung sind ebenso die Bereiche
Wissenschaft und Forschung, Kunst, Kultur und Denkmalpflege, Umwelt,
Naturschutz und Landschaftspflege, Jugend- und Altenpflege,
Gesundheitswesen, Sport sowie Brauchtum und Heimatpflege genannt. “Die
Stiftung wird laut Satzung aber keine Aufgaben übernehmen, die zu den
Pflichtaufgaben der Stadt gehören”, macht Vorstandsmitglied Markus Prehn
deutlich.
Die Stiftung sieht sich laut Satzung als Gemeinschaftseinrichtung von
Krefelderinnen und Krefeldern für ihre Stadt – sie soll “dem Gemeinwohl
dienen, das Gemeinwesen Krefelds nachhaltig stärken und Kräfte der
Innovation mobilisieren”. Zwei Konten stehen der Bürgerstiftung Krefeld
bereits zur Verfügung. Das Konto 9977 bei der Sparkasse Krefeld (BLZ 320
500 00) und das Konto 9970 bei der Volksbank (BLZ 320 603 62). Spenden
sind jederzeit möglich.
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Extra-Tipp |
17 01.2006 |
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Neues Projekt Zukunft
Die „Bürgerstiftung Krefeld“ ist
gegründet worden. Sie hat den Zweck, zentrale Bereiche des öffentlichen
Lebens in der Stadt speziell zu fördern. Der Schwerpunkt liegt bei der
Bildung.
Krefeld (hlh). „Ziel der Bürgerstiftung
Krefeld ist es, den Standort Krefeld weiter zu stärken“, so Krefelds
Oberbürgermeister und Initiator der Stiftung, Gregor Kathstede, bei
der Vorstellung der Ziele und des Vorstandes am Freitag im Rathaus.
Eine Stiftung, die etwas bewirken will, ist auf Geld angewiesen. Hier
steht man unter einem guten Stern: Unternehmen und Institutionen stellen
ein „Startkapital“ in Höhe von 415.000 Euro zur Verfügung. Weitere
Spenden kommen von Krefelder Bürgern und Organisationen.
Eine Geschäftsstelle für die Stiftung hat man auch schon gefunden: Sie
wird in den Räumen der SWK an der Hochstraße angesiedelt.
Die Stiftung mit dem Schwerpunkt-Anliegen, die Bildung in Krefeld
voranzutreiben, will in der Spitze und in der Breite fördern.
„In der Breite wollen wir z.B. in problematischen Breichen fördern. Hier
denken wir etwa an eine Leseförderung an entsprechenden Schulen. In der
Spitze können wir uns vorstellen, zum Beispiel einen Landeswettbewerb
Mathematik zu unterstützen“, so Dr. Gero Hattstein vom
Stiftungs-Vorstand. Als erstes Förderprojekt ist angedacht, zehn
Krefelder Schülern die Gelegenheit zu einem Sprachaufenthalt in
Frankreich oder England zu geben. Fördersumme: rund 1.000 Euro pro
Schüler/in.
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