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Ein theaterpädagogisches Projekt in Zusammenarbeit mit dem
KRESCHtheater
Das Konzept
Für eine effektive
Sprachförderung brauchen Kinder Sprachanlässe, die an ihre Erlebnis-
und Erfahrungswelt anknüpfen bzw. daran orientiert sind. Sie
brauchen Situationen, die sie zum Sprechen einladen, ihre
Sprechfreude unterstützen und emotionale Erlebnisse ermöglichen; sie
brauchen einen angstfreien Raum, in dem sie sich spielerisch
ausdrücken und mit Sprache experimentieren können.
Theaterpädagogische
Methoden – die Arbeit des Spielens, Experimentierens, Probens und
die daran anknüpfende Präsentation sowie der Umgang mit
theaterspezifischen Mitteln wie Sprache, Pantomime, Figurenspiel,
Maskentheater, Rollenspiel und freies Improvisationsspiel – sind
hierfür besonders gut geeignet.
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Die
theaterpädagogischen Vorgehensweisen umfassen das einfache
pantomimische Spielen von Begriffen, die spielerische Animation der
gesamten Klasse zu bestimmten Themen, das freie improvisatorische
Spiel in der Gruppenarbeit sowie die detaillierte szenische
Probenarbeit mit abschließender Präsentation der Ergebnisse vor
einem größeren Publikum.
Die damit eng
verknüpfte schriftliche Bearbeitung reicht vom Schreiben einzelner
Worte über das Schreiben einfacher Satzgeschichten bis hin zum
Verfassen komplexer Geschichten zu dem behandelten Themenbereich.
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Geschichten gibt es
überall, unsere ganze Welt wimmelt davon. Fast kann man sagen,
Geschichten sind die Bausteine des Lebens. Kinder hören und erzählen
gerne Geschichten und sollten in ihrer Fähigkeit, Geschichten zu
erfinden und zu erzählen, ermuntert, bestärkt und unterstützt
werden.
Biographische
Anteile in den Geschichten werden nicht eliminiert, sondern
ausdrücklich erwünscht.
Das Eigenartige wird
zum Besonderen erklärt und unterstützt. Die Kinder erfahren das
eigene Ich als ein Bestandteil von Kultur und Identität nicht nur
für sich selbst, sondern auch für die gesellschaftlichen
Zusammenhänge, in denen sie sich bewegen (Klasse, Schule, Gruppen,
Familie, Stadt, Land ...).

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