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Bericht über meine Sprachreise nach

La Crau (Frankreich)

 
 

 

1. Erwartung

Ich hatte mir erhofft, durch eine Sprachreise einen besseren Zugang zur französischen Sprache zu erlangen und meine Befangenheit beim Sprechen abbauen zu können.

 

2. Anreise

Wir hatten eine Anreise mit dem Bus gebucht, aber da der Bus nicht voll geworden ist, wurden für uns Flüge ab Köln/Bonn gebucht. Dadurch verkürzte sich unsere Hinfahrtszeit natürlich um einige Stunden. In Nizza angekommen, mussten wir dann aber erst einmal dort auf einem Campus ca. 3 Stunden warten.

Nach den 3 Std. mussten wir auch noch mit einem Bus 1 ½ Stunden zu unserem Campus in La Crau fahren.

 

 

3. Campus La Crau

 

 

 

 

Sicht auf den Campus

 

 

Sicht vom Campus auf die Zufahrtstraße

 

 

 

 

 

Der Campus in La Crau ist normalerweise ein Kloster-Internat für Jungen. Am Campus angekommen wurden wir in Zimmer verteilt. Die Zimmer waren in der Regel 4-Bett-Zimmer. In den Zimmern waren eigentlich immer Jugendliche aus verschiedenen Ländern untergebracht. Es gab auf den Zimmern entweder eine Dusche, zwei Waschbecken oder keine Waschgelegenheit. Für die Kinder, die keine Dusche oder Waschbecken hatten, befanden sich die Duschen und Waschbecken, auf dem Flur. Das Essen bekamen wir in einem Raum, der ausgestattet war wie eine Kantine.

 

Wir erhielten drei Mahlzeiten am Tag: Zum Frühstück gab es Brot, Aufstrich und Früchte. Zum Mittag- und Abendessen bekamen wir warmes Essen.

Auf dem Gelände konnte man Tischtennis, Fußball und Basketball spielen. Außerdem befand sich ein Schwimmbecken auf dem Campus, sowie ein paar Hängematten.

Eine besondere Aktivität war der Segelunterricht, den wir in jeder Woche zweimal zwei Stunden hatten. Die Kommandos und der Unterricht wurden auf Französisch gegeben. Wir verständigten uns meistens auf Französisch oder Englisch, da die Schüler und Schülerinnen aus ganz verschiedenen Ländern kamen und zum Teil noch nicht so gut Französisch sprachen.

Der Französischunterricht begann täglich um 8.30 Uhr, 8.45 Uhr oder um 9.00 Uhr, außer am Wochenende. Die Gruppen gingen jeden Morgen mit ihren Lehrern in die Klassenräume und hatten dort dann 4 mal 45 Minuten Unterricht. Nach 90 Minuten hatte man dann 10 oder 15 Minuten Pause. In der Regel waren ungefähr 10 Schüler und Schülerinnen in jeder Gruppe. Am Ende der zwei Wochen erhielt jede/r Teilnehmer/in ein Zertifikat.

 

 

4. Ausflüge

An manchen Nachmittagen sind wir in Städte gefahren um einzukaufen. Einmal waren wir in Hyères und ein anderes Mal in La Londe.

Samstags haben wir Ganztagsausflüge gemacht. Den ersten Samstag besuchten wir das Aqualand zum Schwimmen und den nächsten Samstag fuhren wir zum Einkaufen und Sightseeing nach Marseille.

Hafen von La Londe

 

 

 

5. Rückfahrt

Zurück sind wir ca. 15 Stunden mit dem Bus gefahren. Die Fahrt ist relativ ruhig verlaufen, da wir in der Nacht gefahren sind.

 

6. Fazit

Die Sprachreise hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt, denn ich habe meinen Sprachschatz erweitert und ich habe neue Freunde gefunden. Meine Befangenheit der Sprache gegenüber hat sich ein wenig gelegt und ich habe einen besseren Zugang zur Sprache bekommen.

Jetzt gilt es, die neuen Sprachkenntnisse im Schulunterricht einzusetzen.

Die Sprachreise hat mir viel Spaß gemacht und ich würde so etwas jederzeit wieder machen.

 

von Kim Liedke

     

 

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