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Ich suchte mir dieses
College aus, weil es ein Sportcollege ist und ich Sport liebe! Aber
Sport und Sprache waren nicht der einzige Grund, weshalb ich dorthin
wollte, nein, ich wollte viele neue Kinder & Jugendliche treffen, Kinder
und Jugendliche aus anderen Ländern mit anderen Kulturen und einer
anderen Sprache. Und genau dieses Ziel habe ich auch erreicht! Denn
schon im Flugzeug konnte ich prima einen neuen Kontakt mit einer 17
jährigen Kanadierin knüpfen!
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Wir sprachen über Kanada,
Deutschland, und verschiedene Colleges (natürlich alles auf Englisch).
Jedoch das Beste erwartete mich in Clayesmore!
Nur 2 deutsche Jungs und
der Rest meiner Mitschüler kamen aus allen Teilen der Erde:
Afrika,
Amerika,
England,
Russland,
Iran,
Dubai,
Israel,
Italien
Holland,
Asien,
Spanien,
Frankreich und der
Schweiz!!!
Wir sprachen über unsere
Kulturen, versuchten die Sprache der Anderen zu lernen, und deren Regeln
und dem Land!! Diese 2 Wochen in England waren einfach klasse; auch für
mein Englisch! Meine Lehrerin aus England fertigte mir ein Zertifikat
an, indem stand, dass ich fließend Englisch sprechen würde!!!!!! :)
(juhuuuuu).
Doch die Tage dort waren
auch anstrengend, denn es hieß jeden Morgen um 7 Uhr aufstehen,
Frühstücken , 4 Stunden Sport , Mittagessen, Englischunterricht, eine
Stunde Freizeit, Abendessen, Abendentertainment ,welches auch wieder aus
Sport bestand!!!!!!
Nur am Wochenende gab es
eine Ausnahme: Wir mussten nicht um 7 Uhr aufstehen, nein um viertel
nach 6!!!! Denn am Wochenende waren Ausflüge angesagt, bei denen man
lange mit dem Bus fuhr!!!!! Meine Tanzlehrerin (immer zu Streichen
aufgebracht) kam eines Morgens am Samstag auf die Idee, doch mal den
Feueralarm als Wecker auszuprobieren...natürlich waren alle sofort wach
und es war schrecklich, sie hat sich dagegen auf dem Boden vor lachen
gekringelt. Etwas Gutes hatte diese Aktion doch noch an sich, was sich
bezahlt machte, wir waren den ganzen Tag hellauf!!! Sowieso waren
unsere Sportlehrer alle sehr, sehr gut!
Der Fußballcoach war
Trainer von "Arsenal London" mein Tenniscoach hat Wimbledon
mitgespielt, und der Basketballcoach ist Spieler von dem WM-Team aus
NYC!!!!!!!
Super fand ich auch, das
unsere Coachs alle cool und lässig waren obwohl sie viel bei uns
erreichen wollten! |
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Es gab keinen Trainer der
meckerte wenn man mal etwas nicht so gut machte, keine Jugendlichen die
einen auslachten. Nein, im Gegenteil, die Lehrer ermutigten einen mit
coolen und netten Sprüchen, wie : "Good Girl" "Next is better,
Darling" " Wow I am with a future star on the court" Ich glaube jedem
von uns Jugendlichen hat so ein Trainer mehr geholfen als ein Trainer
der meckert! Nebenbei sprach man immer Englisch, so ist es auch leichter
zu lernen denn man kann es gleich bei dem Sport anwenden!! |
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Nun, würde mich jemand
fragen, ob ich diese Sprachreise wiederholen würde brauch man gar nicht
lange auf meine Antwort warten!! NATÜRLICH!!!!!!! Der Abschied war sehr,
sehr hart. Alle haben geweint, sowohl die härtesten Jungs, als auch die
Coaches! Denn man sieht sich 24 Stunden lang am Tag und freundet sich so
sehr schnell an! Viele von meinen Freundinnen werde ich auch mal in
ihren Ländern besuchen!! Und sie mich!! |
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Ich hoffe, dass ich solch
eine Sprachreise noch mal mitmachen kann!!!! Die ersten Wochen in
Krefeld waren traurig!! Ich wollte nur zurück nach England!!
Vielleicht ja schon im nächsten Jahr??!!
Abschließend möchte ich
mich bei ihnen noch mal bedanken, dass sie mir diese Reise durch das
"Schüler-Stipendium" ermöglicht haben!!!!!!
Vielen Dank!!!
Alles liebe, Judith Koch
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