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1.Tag
Als wir am Dienstagmorgen gegen 11.00 Uhr unser Ziel
erreichten, nahm uns Schwester Lioba freundlich in Empfang und
erklärte uns die Regeln des Hauses.
Wir schauten uns kurz unsere Zimmer an und gingen
dann ins gegenüberliegende Gebäude zum Essen.
Als alle satt waren, trafen wir uns im
Aufenthaltsraum, in dem wir ein Warm-Up in Form eines Spiels
spielten, wobei wir die Berufswünsche unserer Mitschüler erraten
mussten.
Nach dem Kaffee erstellten wir Steckbriefe über uns,
die wir später vor der Klasse vorstellten in Form von einer
Kurzpräsentation. Das war sehr ungewohnt für uns, denn wir waren das
nicht gewöhnt.
Die Mitschüler gaben positive und negative Kritik zu
unserem Vortrag ab, die uns unsere „Fehler“ deutlich machte und als
Hilfe für einen weiteren Vortrag zu nutzen war.
Nach dem Abendessen erstellten wir schriftlich unsere
Lebensläufe, wobei unsere Notizen der Vorträge hilfreich waren.
Der arbeitsreiche Tag endete gegen 9.00 Uhr mit dem
Besuch einiger Klassenkameraden in der Blackbox.
Sandra Schymura
2. Tag
Am Mittwoch stand ich um 8.00 Uhr auf, duschte und
ging dann zum Frühstück.
Nach dem Frühstück trafen wir uns im Aufenthaltsraum
und starteten mit einer Pantomime zum Thema „Berufe“. Dabei gewann
mein Team mit einem Beruf Vorsprung.
Danach erhielten wir die Aufgabe, unser Praktikum und
den damit verbundenen Beruf in Form eines Flyers vorzustellen.
Wir nutzten dazu unsere „Beruf aktuell“ und die
Informationen, die auf den bereit gestellten Laptops zu lesen waren.
Es dauerte ziemlich lange, die Flyer auch ansprechend
herzustellen.
Nach dem Mittagessen hatten wir eine kurze Pause, die
die meisten nutzten, um ihre Flyer fertig zu machen. Ich übrigens
auch.
Als alle fertig waren, musste jeder seinen Flyer in
einem Kurzvortrag vor der Gruppe vorstellen. Wir waren natürlich
viel besser, als gestern.
Nach dem Abendessen fand, übrigens wie gestern auch,
eine Rückmelderunde statt.
Um 11.30 lagen wir alle im Bett und schliefen (haha).
Richard Kajer
3. Tag
Am Donnerstag trafen wir uns nach dem Frühstück im
Aufenthaltsraum, in dem wir den Tagesablauf besprachen. Gemeinsam
erstellten wir dann einen Lebenslauf und jeder schrieb nach den
Vorgaben einen eigenen. Anschließend beurteilten wir uns selbst in
Form eines Zeugnisses.
Nach der Mittagspause setzten wir uns in einen
Stuhlkreis und erarbeiteten gemeinsam, welcher Inhalt in einem
Bewerbungsanschreiben stehen muss.
Auf einem Plakat wurde mit den Vorschlägen ein
gemeinsames Bewerbungsanschreiben erstellt. Anhand der Vorgaben
schrieb jeder für sich ein Bewerbungsanschreiben, das zu einem
festgelegten Zeitpunkt fertig sein musste.
Zum Schluss wurden die Bewerbungsunterlagen wie
Zeugnis, Lebenslauf und Anschreiben in einen beschrifteten Umschlag
gesteckt und abgegeben.
Mit einem Einstellungstest zum Allgemeinwissen, Mathe
und Deutsch endete der Arbeitstag.
Der Test diente der Selbstkontrolle und so konnte
jeder Schüler noch einmal sehen, wo seine Stärken und Schwächen
liegen.
Desiree Joester
4. Tag
Ich stand um 7.30 Uhr auf.
Der Tag begann ganz ruhig und ich packte schnell
meine restlichen Sachen in den Koffer und ging zum Frühstück.
Nach dem Frühstück trafen wir uns im Aufenthaltsraum
und erarbeiteten in verschiedenen Gruppen, was bei einem
Vorstellungsgespräch zu beachten ist.
Danach traten drei Schüler zu einem
Bewerbungsgespräch an und anschließend durften wir ihnen Tipps zur
Verbesserung geben oder auch die positiven Elemente nennen.
Um 12.00 Uhr gab es Mittagessen und danach trafen wir
uns im Aufenthaltsraum.
Jeder durfte dann an den Stellwänden die vier Tage
und das Programm beurteilen. Die einzelnen Themen waren wie eine
Dart-Scheibe aufgebaut und so konnten wir Punkte setzen.
Das dauerte relativ lange und während dessen
kontrollierten die Lehrer unsere Zimmer.
Wir verabschiedeten uns abschließend mit Blumen von
Schwester Lioba, die sich vier Tage um uns gekümmert hatte.
Um 14.00 Uhr kam dann auch schon der Bus und wir
fuhren zurück nach Krefeld.
Im Großen und Ganzen waren die vier Tage schon
anstrengend, aber gefallen hat es mir trotzdem.
Bircan Bozok
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